Oberstdorf braucht ein Hitzeschutzkonzept

Die Oberstdorfer Grünen setzen sich für ein Hitzeschutzkonzept für den Hauptort und die Ortsteile ein. Oberstdorf ist durch seine Höhenlage oft etwas kühler als andere Ort, aber die Hitzetage Ende Juni haben gezeigt, dass durch den Klimawandel auch hier immer heißere Sommer und längere Hitzeperioden drohen.

Ein Hitzeschutzkonzept bedeutet für uns: Zusätzliche und größere Bäume, mehr Beschattung an zentralen Plätzen und der Ausbau sowie die Kennzeichnung öffentlicher Trinkwasserangebote. Brunnen und Wasserspiele sorgen lokal für Kühlung, sofern diese mit einem nachhaltigen Wassermanagement verbunden sind – auch Dach- und Fassadenbegrünung kühlen die Umgebung. Zentrale Plätze wie der Bahnhofsvorplatz und der Eingangsbereich der Nebelhornbahn sollen möglichst weit entsiegelt und begrünt werden sowie schattige Sitzgelegenheiten bieten. Wo das Pflanzen neuer Bäume nicht möglich ist, könnten Sonnensegel für Schatten sorgen. Die Entsiegelung lässt Regenwasser versickern, was wiederum zur Grundwasserneubildung beiträgt.

Oberstdorf setzt bereits auf Regenwasserversickerung. Jetzt gilt es, diese Ansätze zu einem umfassenden Hitzeschutzkonzept weiterzuentwickeln. Viele Kommunen machen vor, wie das erfolgreich gelingen kann. Ein Hitzekonzept ist auch ein touristisches Qualitätsmerkmal und erhöht die Aufenthaltsqualität von Urlaubern und Einheimischen.

10jähriges Jubiläum von Claudi…