Dafür stehen wir


Tourismus

  • Qualitätstourismus im Einklang mit unseren Lebensgrundlagen
    • Sensibilisieren der Gäste für unsere Natur- und Landschaftsräume
  • Übernachtungsgast vor Tagesgast
    • Unser Wirtschaftsstandort lebt vom Übernachtungsgast, daher muss das Ziel sein den Tagesgast als Übernachtungsgast zu gewinnen.
  • Urlaub mit öffentlichen Verkehrsmitteln voranbringen
    • Wir brauchen eine verlässliche Taktung, eine klare Tarifstruktur (z.B. Deutschlandticket auf allen Linien), ein Mobilitätskonzept gemeinsam mit dem Kleinwalsertal und die Wiedereinführung des kostenlosen Skibusses (mitfinanziert durch die Bergbahnen)
  • Kurtaxe für Tagesgäste über die Parkgebühr zur Finanzierung der Infrastruktur
    • Durch diesen Beitrag kann zum Beispiel das ÖPNV Netz vor Ort finanziert werden, das unsere Tagesgäste dann kostenlos vom Parkplatz weiterbefördern kann. Idealerweise kommen unsere Tagesgäste bereits mit Bus und Bahn nach Oberstdorf.
  • Lenkungskonzepte für Tagestouristen um Überlastung zu mindern
    • Der Wanderparkplatz Gaisalpsee in Reichenbach muss entlastet werden, hier fehlt ein sinnvolles Lenkungskonzept um Falschparken am Straßenrand zu verhindern
  • Regionale Wirtschaft stärken
    • Verwendung regionale Produkte im Einzelhandel, der Gastronomie und Hotellerie fördern. Verkauf regionaler Produkte anbieten. Nutzung lokaler Handwerksbetriebe. Einbindung lokaler Gewerke bei Großveranstaltungen.

Natur & Umwelt

  • Konsequenter Naturschutz
    • Intakte Lebensräume erhalten und wiederherstellen
    • Rückbau statt weiterer Flächenverbrauch
  • Keine weiteren Baumaßnahmen in den Allgäuer Hochalpen
  • Ja zur Wasserkraft – aber nicht im Naturschutzgebiet, denn „in wertvollen und sensiblen Fluss- und Auenlandschaften können die negativen Folgen der Wasserkraftnutzung ihren positiven Beitrag für den Klimaschutz überwiegen“ (vgl. Umweltbundesamt).
    • Im Oberallgäu sind 86% des denkbaren Wasserkraft-Potenzials ausgeschöpft. Die verbleibenden 14% ließen sich durch eine Optimierung bestehender Anlagen erzielen. (vgl. Masterplan 100% Klimaneutrales Oberallgäu). Auch dem Energieatlas Bayern ist zu entnehmen, dass neue Potenziale überwiegend in der Nachrüstung und Modernisierung bestehender Anlagen liegen. Ziel ist dabei immer, eine Leistungssteigerung mit der Verbesserung der gewässerökologischen Situation zu verbinden. 
  • Ökologische Land-, Forst- und Alpwirtschaft unterstützen
  • Kleinbäuerliche Landwirtschaft fördern (z.B. saisonale Anbindehaltung ermöglichen)
  • Entsiegelung und Dorfbegrünung
  • Langfristige Sicherung des Energie- und Klimabeirates

Mobilität

  • Fußgängerzone erweitern – Bahnhofsplatz & Oststraße
    • Stell dir vor der Bahnhofsvorplatz ist eine Erlebnis-, Begegnungs- und Willkommenszone: autofrei, begrünt, entsiegelt und sicher – ein Aushängeschild für ein nachhaltiges Oberstdorf –> Sag uns deine Meinung dazu! Unser Ansatz: Als erstes erheben wir die Meinung dazu in der Bevölkerung. Der nächste Schritt ist eine Verkehrszählung. Und letztendlich muss es eine Testphase geben in der der Bahnhofsplatz gesperrt wird um dann zu messen ob und wohin sich der Verkehr verlagert.
    • Wir wollen noch einen Schritt weiter gehen und auch die Oststraße zur Fußgängerzone machen.
  • ÖPNV weiter ausbauen
    • Anbindung der Ortsteile verbessern: mindestens 30-Minuten Taktung
    • Endlich gemeinsam mit dem Kleinwalsertal ein einheitliches grenzüberschreitendes Mobilitätskonzept schaffen
    • Kostenloser Skibus (mitfinanziert durch die Bergbahnen)
    • Anreize für autofreie Anreise schaffen
    • Kostenloses Ticket für Schüler und Auszubildende
  • Radinfrastruktur: Grünes Radkonzept umsetzen
    • Das grüne Radkonzept ist ein Netz von neuen Fahrradrouten, die das Befahren und Durchfahren von Oberstdorf mit dem Fahrrad deutlich erleichtern
    • Bessere Trennung zwischen Radfahrern und Fußgängern wo möglich mit eindeutiger Beschilderung
    • Markierte Radwege auf Straßen
  • Großveranstaltungen für Zuschauer autofrei, naturverträglich und regional sowie lokal profitabel

Energie

  • Klimaneutralität 2035 – Die Gemeinde als Vorbild – Masterplan 100% Klimaneutrales Oberallgäu als strategische Grundlage
  • Sonne und Wind die wichtigsten erneuerbaren Energieträger im Oberallgäu. Die Potenziale in der Region übersteigen den erwarteten Stromverbrauch im Jahre 2035. Daher ist eine komplette Versorgung mit erneuerbarem Strom möglich. In Oberstdorf liegt der Fokus auf Sonnenenergie und eine gute Beratung und Information für Oberstdorfer BürgerInnen ist essentiell. Fassaden-PV sollte durch die Ortsgestaltungssatzung ermöglicht werden. Das Potential für Wasserkraft ist im Oberallgäu demgegenüber weitgehend ausgeschöpft.
  • Bürgerbeteiligung bei Energieprojekten anbieten (sog. „Bürgerkraftwerke“)
  • Mehr Schnellladesäulen für E-Mobilität
  • Speichermöglichkeiten für „Erneuerbare“ schaffen
    • Ausreichende Speicherkapazität stellt die dauerhafte Verfügbarkeit des erneuerbar erzeugten Stroms sicher. Die Netzinfrastruktur muss in der Lage sein die Menge an erneuerbaren Energien sicher aufzunehmen.

Wohnen & Soziales

  • Bezahlbaren Wohnraum für alle – Wohnbebauung Trettachkanal und Faltenbach 10 zeitnah umsetzen
    • Trettachkanal stockt wegen eines Architektenwettbewerbs – hier muss es weitergehen mit alternativen Konzepten um Wohnraum für Einheimische zu schaffen.
    • Wohnraummanagement zur Reduzierung von Leerständen und zur Unterstützung von Vermietern und Eigentümern
    • Vielfältige Wohnformen schaffen: Mehrgenerationenprojekte, gemeinschaftliches Wohnen, Genossenschaften
    • Zweitwohnungen einschränken (Erhöhung Zweitwohnungssteuer, Zweckentfremdungssatzung prüfen)
  • Professionelle Jugendarbeit dauerhaft einrichten
    • Die Umfragen des Marktes sowie von Thomas Müller und Martina Raue haben es gezeigt: Die Oberstdorfer Jugend wünscht sich einen Treffpunkt, Angebot und Zugang zu Sportanlagen. Dafür setzen wir uns ein! Es wurde eine Stelle für Jugendarbeit geschaffen und ein Raum ausgewiesen, jetzt geht es darum die Stelle zu besetzen und den Raum mit Leben zu füllen. Dafür haben Martina Raue, Thomas Müller und Martina Fink von den GRÜNEN gemeinsam mit anderen Engagierten den Verein „Jugend Oberstdorf“ gegründet.
  • Seniorentreffs und Tagespflege einrichten
    • Oberstdorf hat einen überdurchschnittlich hohen Anteil an Seniorinnen und Senioren, viele auch alleinstehend. Ein Seniorentreff kann Einsamkeit im Alter vorbeugen. Es ist außerdem höchste Zeit, dass auch in Oberstdorf eine Tagespflege angeboten wird um pflegende Angehörige zu unterstützen.
  • Schulgemeinschaften vor Ort unterstützen – wir machen keinen Unterschied zwischen den Schulen, egal wer der Träger ist.
  • Kulturarbeit fördern, die Tradition stärken, Kunst und Musik mehr Raum geben
  • Spielplätze in den Ortsteilen schaffen und erhalten

Zukunftsbild

Sechs von uns Oberstdorfer GRÜNEN haben beim Projekt Zukunftsbild mitgewirkt und sind nun an der Umsetzung beteiligt. Die Erfolgsmuster beinhalten wichtige grüne Themen, wie zum Beispiel:

Menschen verbinden

  • Bürgerbeteiligung & Transparenz
    • Miteinander – hier und jetzt. Wir leben unser Motto und wollen alle mitnehmen. Das bedeutet Transparenz bei Entscheidungen und Mitsprache in der Lokalpolitik. Wir werden berichten aus dem Gemeinderat, wir wollen eure Meinungen hören und eure Ideen mit einbringen. Wir setzen uns ein für echte Bürgerbeteiligung bei wichtigen Entscheidungen.
  • Vereine & Ehrenamt
    • Die Dorfgemeinschaft wird getragen von den Vereinen und die Vereine werden getragen vom Ehrenamt – das gilt es zu stärken und dafür setzen wir uns ein.
  • Alte Rathaus als Ort für die Oberstdorfer
    • Wir machen uns stark für ein Konzept FÜR die Bürger von Oberstdorf. Für einen Ort der Begegnung, des Austauschs und der Beteiligung.

Höchste Sportkompetenz

Sport für Oberstdorf – stark im Alltag, stark für die Zukunft

  • Oberstdorf ist Weltmeisterdorf – und das nicht nur auf den großen Bühnen des Spitzensports.
  • Der Breitensport ist die Basis allen Erfolgs. Hier beginnt sportliche Entwicklung: in Vereinen, unter Jugendlichen, beim gemeinsamen Training. Unser Sportreferent Thomas Müller, Vorstand des TSV 1888 e.V. und Olympiasieger in der Nordischen Kombination, bringt es auf den Punkt: „Weltmeister wachsen im Breitensport„.
  • Der Breitensport ist das Herz unseres Sportsystems. Er stärkt Gesundheit, Zusammenhalt und Lebensqualität für alle Generationen. Gleichzeitig bildet er das Fundament für den Spitzensport und macht Oberstdorf als Sportort glaubwürdig und attraktiv.
  • Sport belebt unseren Ort, stärkt den Tourismus und schafft ganzjährig Perspektiven. Eine Investition in den Breitensport ist eine Investition in Gemeinschaft, Wertschöpfung und Zukunft.
  • Für die Vereine. Für die Jugend. Für die Gesundheit. Für Oberstdorf und seine Gäste.